Die höchsten Kompetenzen weisen Personen mit einem Tertiärabschluss aus. 41,3% der Personen mit einem Hochschulabschluss erreichen das höchste Kompetenzniveau in der Alltagsmathematik. Bei Personen mit einem Abschluss der höheren Berufsausbildung sind es 20,9 %. Umgekehrt ist der Anteil der Personen mit geringen Kompetenzen besonders bei denjenigen ausgeprägt, die über keinen nachobligatorischen Abschluss verfügen. In allen drei Kompetenzbereichen ist bei den Erwerbslosen der Anteil derjenigen hoch, die Fähigkeiten auf dem Niveau 1 oder niedriger besitzen. Besonders ausgeprägt ist dies beim adaptiven Problemlösen der Fall: 41,3% der Erwerbslosen erreichen höchstens das Niveau 1 (19,3% Erwerbstätige bzw. 34,1% Nichterwerbspersonen).Personen, bei denen die Haupt- und Testsprache übereinstimmen, erzielen im Vergleich zu Personen, bei denen dies nicht der Fall ist, höhere Kompetenzwerte. Von den Eingewanderten, deren Hauptsprache nicht der Testsprache entspricht, erreichen 62,5% maximal das Niveau 1 im Lesen, bei den Einheimischen mit einer anderen Hauptsprache sind es 38,4%. Bei den Personen, deren Hauptsprache mit der Testsprache übereinstimmt ist dieser Anteil fast dreimal tiefer (Eingewanderte 21,9% bzw. Einheimische 12,1%). Ähnlich sieht es bei den anderen Kompetenzen aus.