16.12.2024 - Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im November 2024 gegenüber dem Vormonat um 0,6% und erreichte den Stand von 106,3 Punkten (Dezember 2020 = 100). Preisrückgänge zeigten insbesondere pharmazeutische Produkte, Erdöl und Erdgas sowie chemische Produkte. Im Vergleich zum November 2023 sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,5%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Tiefere Preise gegenüber dem Vormonat wurden im Produzentenpreisindex vor allem für pharmazeutische Spezialitäten registriert. Billiger wurden auch organische Produkte der chemischen Industrie. Preiserhöhungen zeigten dagegen pharmazeutische Grundstoffe.
Für den Rückgang des Importpreisindexes gegenüber dem Oktober 2024 waren insbesondere Erdöl und Erdgas sowie chemische Produkte verantwortlich. Sinkende Preise zeigten auch pharmazeutische Produkte, Papier und Papierprodukte, Gummi- und Kunststoffprodukte, Computer und Rohkaffee. Teurer wurden dagegen Mineralölprodukte, Kakao- und Schokoladeerzeugnisse, sowie Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte.
Zusätzliche Informationen wie Tabellen und Grafiken finden Sie in der nachfolgenden PDF-Datei.