Am meisten Grenzübertritte auf der Strasse erfolgten 2021 zu Freizeitzwecken, nämlich 41%. Danach folgte der Pendlerverkehr mit einem Anteil von 27% an den ein- und ausreisenden Personen, vor dem Einkaufsverkehr mit 22%. Werden nur die Tage von Montag bis Freitag oder nur die Wochenenden betrachtet, sind die Anteile der verschiedenen Zwecke erwartungsgemäss je andere.
Verglichen mit der letzten Erhebung 2015 ist im Strassenverkehr die Zahl der Grenzübertritte zu Freizeitwecken mit minus 51% besonders stark zurückgegangen. Doch auch beim Einkaufsverkehr (-43%) und beim Pendelverkehr (-35%) machte sich die Covid-Pandemie stark bemerkbar.
Wichtigster Fahrtzweck im grenzquerenden Schienenverkehr war 2021 mit einem Anteil von 45% an den ein- und ausreisenden Personen ebenfalls die Freizeit, gefolgt vom Pendelverkehr mit 34%. Der Einkaufsverkehr machte auf der Schiene nur 9% der Grenzübertritte aus.