2021 überquerten pro Tag durchschnittlich 1,21 Millionen Menschen auf dem Landweg die Grenze zwischen der Schweiz und ihren Nachbarländern. Der weitaus grösste Teil dieser Ein- und Ausreisen, nämlich 1,16 Millionen, erfolgte auf der Strasse. Auf der Schiene wurden pro Tag 0,06 Millionen Grenzquerungen gezählt.
Im Vergleich zur letzten Erhebung 2015 sank die Zahl der Grenzquerungen auf der Strasse um 46% und auf der Schiene um 32%. Hauptgrund dafür war zweifellos die Covid-19-Pandemie, unter anderem, weil ihretwegen die Querung der Landesgrenzen 2021 zum Teil nur unter bestimmten Auflagen möglich war (Impfnachweis, negatives Testergebnis usw.).
Im Bereich des Strassenverkehrs war 2021 die Grenze zu Frankreich am stärksten frequentiert. Im Durchschnitt wurden hier pro Tag 0,5 Millionen Ein- und Ausreisen gezählt. Es folgte die Grenze zu Deutschland mit 0,3 und jene zu Italien mit 0,2 Millionen Grenzquerungen.