Nach ersten Schätzungen belief sich der inländische Materialkonsum im Jahr 2023 auf 87 Millionen Tonnen oder 9,7 Tonnen pro Person (12,6 im Jahr 2000). Dabei handelt es sich um die in der Schweiz abgebauten Rohstoffmengen sowie die importierten Produkte, um den Bedarf der Wirtschaft und der Haushalte zu decken. Mineralien machten einen Anteil von 59% aus, Biomasse 20%, fossile Energieträger 15%, Metalle und andere Produkte je 3%.
Die Kreislauf-Materialnutzungsquote, die den Anteil wiederverwerteter Abfälle am gesamten Materialverbrauch beziffert, belief sich 2022 auf 13,5% (8,2% im Jahr 2000).
Materialflusskonten erfassen in Tonnen pro Jahr die Materialmengen, die bei der Produktion und dem Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen aufgewendet werden. Die ersten Schätzungen der Hauptflüsse für das Jahr 2023 sowie die vollständigen Konten für die Jahre 1990 bis 2022 liegen jetzt vor.