Bau- und Wohnungswesen

Wohnen

In der Schweiz wohnen rund zwei Drittel der Haushalte zur Miete, während die Wohneigentumsquote bei 36% und der Leerwohnungsanteil bei rund 1% liegen.
Thematisiert werden Wohnverhältnisse, Umzüge, Mietpreise, Eigentumsverhältnisse und Leerwohnungen nach Kantonen, Gemeinden und weiteren Merkmalen. Die Daten ermöglichen es Fachleuten, Forschenden und Behörden, regionale Unterschiede zu analysieren, Entwicklungen im Wohnungsmarkt zu verfolgen und gezielte Massnahmen für die Wohnraumpolitik abzuleiten.

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Das Thema im Detail

Wohnverhältnisse

Die Wohnverhältnisse werden anhand verschiedener Indikatoren beschrieben wie der Wohnfläche pro Person oder dem Anteil unterbelegter Wohnungen. Diese Kennzahlen ermöglichen Aussagen zur Wohnraumnutzung und zu den Wohnbedingungen der Bevölkerung. Die Analysen erfolgen differenziert nach Haushaltszusammensetzung, Altersgruppen oder Nationalität. Sie dienen dem räumlichen Vergleich zwischen Kantonen, Regionen und Gemeinden sowie der Analyse von Entwicklungen im zeitlichen Verlauf. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Wohnraumplanung und die Beobachtung des Wohnungsmarktes.

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Umzüge

In der Schweiz wechseln jedes Jahr rund 10% der Bevölkerung die Wohnung. Hier finden Sie Daten zur Häufigkeit und zu den Merkmalen von Umzügen. Sie lassen sich im Zeitverlauf sowie nach verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Wohnverhältnissen und räumlichen Einheiten untersuchen. Die Analyse dieser Bewegungen gibt Aufschluss über die Dynamik des Wohnungsmarkts und hilft, politische Massnahmen nach den Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten.

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Mietpreise

Die Miete ist für viele Haushalte in der Schweiz ein grosser Ausgabenposten. Ihre Höhe hängt von der Grösse, der Region und dem Baujahr der Wohnung ab. Neben dem Mietpreis berücksichtigen die Statistiken weitere Faktoren wie die Wohndauer oder die Zusammensetzung der Haushalte. Anhand dieser Informationen lassen sich die Mieten vergleichen. Zudem geben sie Aufschluss über die finanzielle Belastung für die Mieterinnen und Mieter. Sie liefern somit wichtige Erkenntnisse zum Schweizer Mietwohnungsmarkt.

Definition der Nettomiete

Die in der Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) veröffentlichten Mieten entsprechen den monatlichen Nettomieten ohne Heizkosten, Warmwasserkosten und Nebenkosten (Garage, Parkplatz). Bei Genossenschaftswohnungen werden weder Rabatte noch Rückvergütungen abgezogen und Genossenschaftsanteile werden nicht berücksichtigt. Diese Definition erleichtert den Vergleich der Mieten zwischen verschiedenen Wohnungstypen.

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Eigentum

Die Eigentümerschaft von Wohnungen und Gebäuden spielt eine zentrale Rolle auf dem Schweizer Immobilienmarkt und beeinflusst das Angebot an verfügbaren Wohnungen. Die Statistiken zeigen erhebliche regionale Unterschiede auf und geben Aufschluss über die Entwicklung der Wohneigentumsquote im Zeitverlauf. Mit diesen Informationen können die Profile der Eigentümerhaushalte analysiert, der künftige Wohnraumbedarf vorausgesehen und die Raumplanung angepasst werden.

Bewohnertyp

Die Statistik zum Bewohnertyp gibt Auskunft darüber, ob ein Privathaushalt seine Wohnung als Eigentümer, als Mieter oder in anderer Form (z. B. Pacht oder Nutzniessung) bewohnt. Anhand dieser Daten lässt sich der Anteil der Eigentümerwohnungen analysieren. Zudem können Unterschiede je nach Merkmalen der Haushalte und Wohnungen ermittelt werden. Diese Informationen sind unerlässlich, um die Entwicklung der Wohneigentumsquote in der Schweiz nachvollziehen zu können.

Eigentümerschaft von Gebäuden und Mietwohnungen

Für das bessere Verständnis des Immobilienmarkts in der Schweiz ist es hilfreich zu wissen, wem die Immobilien gehören. Der Grossteil der Wohngebäude befindet sich im Besitz von Privatpersonen. Die Verteilung des Eigentums beeinflusst den Zugang zu Wohnraum, die Verfügbarkeit von Immobilien und die Wohnungspolitik. Informationen dazu sind von entscheidender Bedeutung für die Analyse regionaler Entwicklungen und die Ausrichtung der Stadtplanung.

 

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Leerwohnungen

Die Leerwohnungszählung ermittelt schweizweit die am 1. Juni leer stehenden Wohnungen, die zur Miete oder zum Kauf angeboten werden. Die daraus berechnete Leerwohnungsziffer gilt als wichtiger Indikator, um die aktuelle Situation des Immobilienmarkts zu beschreiben. Die Daten dienen der Einschätzung der regionalen Verfügbarkeit von Wohnraum und unterstützen damit Bund, Kantone und Gemeinden bei der Planung der Wohnbauförderung und Sozialpolitik, etwa bei Massnahmen gegen Wohnungsmangel.

Defintion Leerwohnungen

Als Leerwohnungen gelten alle bewohnbaren Wohnungen, die zur Dauermiete oder zum Kauf angeboten werden und am Stichtag (1. Juni) nicht bewohnt sind. Nicht gezählt sind dagegen Wohnungen, die ohne Unterbruch per 1. Juni weitervermietet sind oder für die auf einen späteren Zeitpunkt schon Miet- oder Verkaufsverträge bestehen. Ferien- oder Zweitwohnungen zählen als Leerwohnungen, sofern sie zur Dauermiete (mindestens drei Monate) oder zum Verkauf ausgeschrieben sind.

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Häufig gestellte Fragen

Weiterführende Informationen

Diese Informationen helfen Ihnen, die statistischen Ergebnisse besser zu verstehen und einzuordnen.

Kontakt

Gebäude- und Wohnungsstatistik, Leerwohnungszählung

Bundesamt für Statistik
Espace de l'Europe 10
2010 Neuchâtel
Schweiz