Geburten und Todesfälle
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Ausgewählte Inhalte
Rückgang der Geburtenhäufigkeit in der Schweiz
Zehn Fragen zur Lebenserwartung
Lebenserwartung bei Geburt
Nach GeschlechtDurchschnittliche Kinderzahl pro Frau
Nach StaatsangehörigkeitNatürlicher Saldo
Natürliche Bevölkerungsbewegung nach Kanton, definitive Jahresergebnisse, 2008-2025
Todesfälle nach Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Zivilstand und Alter
Lebendgeburten nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht und Staatsangehörigkeit (Kategorie) des Kindes sowie nach Altersklasse der Mutter
Das Thema im Detail
Geburten
Geburten sind ein Faktor der natürlichen Bevölkerungsentwicklung. Die Statistik bezieht sich auf Lebendgeburten und weist Mehrlingsgeburten aus. Monatliche und jährliche Geburtenzahlen werden nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit des Kindes, Geburtenfolge, Alter der Mutter und des Vaters sowie Zivilstand der Mutter ausgewiesen. Diese Daten ermöglichen Analysen der Geburtenzahlen über zwei Jahrhunderte hinweg.
Die Geburtenfolge bezeichnet die Reihenfolge der Lebendgeburten einer Mutter. Wird sie unabhängig vom Zivilstand bestimmt, spricht man von der biologischen Geburtenfolge, im Gegensatz zur Geburtenfolge innerhalb der Ehe. Die Entwicklung der Erstgeburten ist relevant, da spätere Erstgeburten die Wahrscheinlichkeit weiterer Kinder verringern. Daten zur biologischen Geburtenfolge sind seit 1998 verfügbar, jedoch erst ab 2005 in ausreichender Qualität.
Hier finden Sie aktuelle Informationen zu den Lebendgeburten in allen Schweizer Kantonen. Die monatlich aktualisierten Tabellen zeigen regionale Unterschiede und Entwicklungen im Zeitverlauf. Diese Daten unterstützen Analysen zur Bevölkerungsentwicklung sowie die Planung im Bildungs- und Gesundheitswesen.
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Geburtenhäufigkeit
Die Geburtenhäufigkeit entspricht dem Verhältnis zwischen der Zahl der Lebendgeburten und der Bevölkerung im fortpflanzungsfähigen Alter. Indikatoren der Geburtenhäufigkeit geben Aufschluss über das Geburtenverhalten und dessen Entwicklung in der Schweiz. Gegenwärtig sinkt die Geburtenhäufigkeit, während das Alter bei Elternschaft steigt. Zentrale demografische Indikatoren wie die zusammengefasste Geburtenziffer oder das Durchschnittsalter bei der Geburt ermöglichen Vergleiche über die Zeit zwischen Bevölkerungsgruppen sowie mit anderen Ländern. Neben den gängigen Querschnittsindikatoren werden auch Längsschnittanalysen präsentiert.
Die zusammengefasste Geburtenziffer (ZGZ) entspricht der durchschnittlichen Anzahl Kinder, die eine Frau (oder ein Mann) im Verlauf des gebärfähigen Lebensabschnitts haben würde, wenn die altersspezifische Geburtenhäufigkeit eines bestimmten Kalenderjahrs zukünftig konstant bleibt.
Von Ersatz der Elterngeneration spricht man, wenn die Anzahl der Mädchen in der Generation der Kinder gleich gross ist wie die Anzahl der Frauen in der Generation der Eltern. Angesichts des aktuellen Geschlechterverhältnisses bei der Geburt und der geringen Kindersterblichkeit in der Schweiz und in ihren Nachbarländern ist der Ersatz der Elterngeneration gesichert, wenn jede Frau rund 2,1 Kinder zur Welt bringt.
Diese Publikation analysiert den gegenwärtig in der Schweiz beobachteten Geburtenrückgang. Sie zeigt die jüngste Entwicklung der Geburtenhäufigkeit, des Kinderwunsches, die erwarteten Folgen einer Elternschaft und die Faktoren, die familiäre Entscheidungen beeinflussen. Es werden Registerdaten sowie Daten der Erhebung zu Familien und Generationen (EFG) verwendet.
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Todesfälle
Todesfälle sind ein Faktor der natürlichen Bevölkerungsentwicklung. Die Statistik erfasst Todesfälle nach Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Zivilstand und weiteren Merkmalen. Die Daten werden wöchentlich, monatlich und jährlich publiziert. Analysen dieser Daten zeigen Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen und Veränderungen im Zeitverlauf. Sie unterstützen Forschung, Gesundheitsüberwachung und die Planung im öffentlichen Sektor.
Die Todesfälle werden täglich den Zivilstandsämtern gemeldet und dem BFS im Rahmen der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung (BEVNAT) mitgeteilt. Der Melde- und Verarbeitungsprozess dauert in der Regel neun Tage. Referenzbevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung, d. h. die Personen mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz. Todesfälle von Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, die sich im Ausland ereignet haben, werden mitgezählt.
Informationen zu Todesursachen sind nicht im Zivilstandsregister vorhanden. Sie werden in der Statistik der Todesursachen und Totgeburten erfasst und zur Verfügung gestellt.
Erhalten Sie aktuelle Informationen zu den Todesfällen in allen Schweizer Kantonen. Die monatlich aktualisierten Tabellen zeigen regionale Unterschiede und Entwicklungen im Zeitverlauf. Diese Daten unterstützen Analysen zur Bevölkerungsentwicklung.
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Sterblichkeit und Lebenserwartung
Indikatoren der Sterblichkeit zeigen, wie häufig Todesfälle in der Bevölkerung auftreten. Die rohe Sterbeziffer setzt die Zahl der Todesfälle ins Verhältnis zur Bevölkerungsgrösse. Die Lebenserwartung gibt an, wie viele Jahre Menschen im Durchschnitt leben. Diese und weitere Indikatoren ermöglichen Vergleiche in Raum und Zeit. Ihre Entwicklung verweist auf die schrittweise Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung. Auf dieser Seite finden Sie ausserdem vollständige Sterbetafeln für die Schweiz, die detaillierte Querschnitt- und Längsschnittanalysen unterstützten.
In mancherlei Hinsicht erinnerte die Covid-19-Pandemie an die Pandemie der Spanischen Grippe von 1918. In diesem Text werden die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Sterblichkeit in der Schweiz untersucht und die Sterberaten von 1918 und 2020 verglichen.
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Weiterführende Informationen
Diese Informationen helfen Ihnen, die statistischen Ergebnisse besser zu verstehen und einzuordnen.