Gesundheit

Gesundheitsverhalten

Das Gesundheitsverhalten beeinflusst massgeblich die Lebensqualität und die Krankheitsrisiken der Schweizer Bevölkerung. Informationen zur körperlichen Aktivität, zur Ernährung, zum Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum werden dargestellt. Diese Daten unterstützen Fachpersonen, Forschende und politische Entscheidungsträger Entwicklungen des Gesundheitsverhaltens zu analysieren und Präventionsstrategien zu entwickeln.

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Das Thema im Detail

Körperliche Aktivität

Regelmässige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf unsere körperliche und psychische Gesundheit aus. Die «Bewegungsempfehlungen Schweiz» liefern Vorgaben für körperliche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene sowie für ältere Erwachsene. Auf dieser Basis werden vier Aktivitätskategorien gebildet. Körperliche Inaktivität und langandauerndes Sitzen im Alltag ist ein Risikofaktor für die Gesundheit. Die Daten zeigen, in welchem Masse die Schweizer Bevölkerung körperliche Aktivitäten betreibt und wie viele Stunden sie täglich im Sitzen verbringt.

Index der körperlichen Aktivität

Trainiert: Pro Woche 3-mal oder mehr intensive körperliche Aktivität 

Ausreichend aktiv: Pro Woche 2-mal intensive körperliche Aktivität oder mindestens 150 Minuten mässig intensive Aktivität 

Teilaktiv: Pro Woche 1-mal intensive körperliche Aktivität oder 30 bis 149 Minuten mässig intensive Aktivität 

Inaktiv: Körperliche Aktivität unterhalb dieser Schwellenwerte 

Ernährung

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung gehört zu einem gesunden Lebensstil. Eine unausgewogene Ernährung hingegen kann das Risiko für die Entwicklung von Übergewicht, Krebs, Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Das Ernährungsverhalten der Schweizer Bevölkerung, erhoben mit der Schweizerischen Gesundheitsbefragung wird auf der Basis der Schweizer Ernährungsempfehlungen betrachtet.

Alkoholkonsum

Alkohol ist Teil der Kultur und der Traditionen unseres Landes, dennoch handelt es sich um eine psychoaktive Substanz, die sowohl in Bezug auf körperliche und soziale Folgen als auch hinsichtlich der Gefahr von Abhängigkeit sich als schädlich erweisen kann. 
Es ist heute unbestritten, dass bereits ein geringer Konsum von Alkohol gesundheitlich nicht unbedenklich ist. Chronischer und risikoreicher Alkoholkonsum geht mit einer erheblichen Krankheitslast sowie einer hohen wirtschaftlichen und sozialen Belastung für die Gesellschaft einher.

Definitionen

Risikoreicher Alkoholkonsum 

Zwei Formen von Alkoholkonsum stellen ein Risiko für die Gesundheit dar: regelmässig zu viel trinken (chronisch risikoreicher Alkoholkonsum) und der Konsum einer grossen Menge Alkohol bei einer einzigen Gelegenheit (Rauschtrinken). Diese beiden Formen risikoreichen Alkoholkonsums werden manchmal miteinander kombiniert. 

Chronisch risikoreicher Alkoholkonsum 

Täglicher Konsum von mindestens vier Standardgläsern alkoholischer Getränke (ein Standardglas entspricht z. B. einer Stange Bier) für Männer (41 Gramm oder mehr reiner Alkohol pro Tag) und von mindestens zwei Standardgläsern (21 Gramm oder mehr) für Frauen. 

Rauschtrinken 

Konsum von mindestens fünf Standardgläsern für Männer oder vier Standardgläsern für Frauen alkoholischer Getränke bei einer einzigen Gelegenheit. Risikoreicher Alkoholkonsum liegt vor, wenn das Rauschtrinken einmal pro Monat oder öfter vorkommt. 

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Tabakkonsum

Tabakkonsum erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und verschiedene Krebsarten. Auch Passivrauchen wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Das Rauchverhalten beeinflusst die öffentliche Gesundheit und ist ein wichtiger Faktor für Prävention und Gesundheitsförderung.

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Drogenkonsum

Der Konsum von Cannabis, Kokain, Heroin und Ecstasy wirkt sich auf die körperliche und psychische Gesundheit aus. Auch das soziale Umfeld kann von den Folgen des Konsums betroffen sein. Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung zeigen, wie verbreitet der Konsum dieser Substanzen in der Schweiz ist und welche Gruppen besonders gefährdet sind.

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Weiterführende Informationen

Diese Informationen helfen Ihnen, die statistischen Ergebnisse besser zu verstehen und einzuordnen.

Kontakt

Sektionen Gesundheitsversorgung, Gesundheit der Bevölkerung

Bundesamt für Statistik
Espace de l'Europe 10
2010 Neuchâtel
Schweiz