Gesundheit

Todesursachen und Todesfälle

Die Todesursachenstatistik bietet einen Überblick über das Sterbegeschehen und die Ursachen von Todesfällen und Totgeburten in der Schweiz. Sie macht Veränderungen über Jahrzehnte sichtbar und gibt Hinweise darauf, durch welche präventiven oder medizinisch-kurativen Massnahmen sich die Lebenserwartung der Bevölkerung erhöhen liesse.

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Das Thema im Detail

Todesfälle und Sterbeziffer

Im Jahr 2024 starben in der Schweiz 71.942 Menschen, davon 35.214 Männer und 36.728 Frauen. Die altersstandardisierte Sterberate – sie berücksichtigt Unterschiede in der Altersstruktur – lag bei 462,0 pro 100.000 Männer und 329,8 pro 100.000 Frauen. Im Vergleich zu 2023 ist die Sterberate weiter gesunken. Die aktuellen Zahlen zeigen Trends in der Sterblichkeit und ermöglichen Vergleiche zwischen Bevölkerungsgruppen.

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Wichtige Todesursachen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Demenz, chronische Atemwegserkrankungen sowie Unfälle und Gewalteinwirkungen zählen zu den häufigsten Todesursachen in der Schweiz. Die Statistik zeigt die absoluten Zahlen und Sterberaten der häufigen Ursachen nach Geschlecht.

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Todesursachen nach Alter und Geschlecht

Die häufigsten Todesursachen unterscheiden sich nach Altersgruppe und Geschlecht. Im Säuglingsalter führen perinatale Komplikationen und angeborene Krankheiten am häufigsten zum Tod. Bei Kindern und Jugendlichen sind Todesfälle selten und auf verschiedene Ursachen verteilt. In der Altersgruppe von 15 bis 44 Jahren stehen Unfälle und Suizid im Vordergrund. Ab 45 Jahren ist Krebs die häufigste Todesursache, ab etwa 80 Jahren dominieren Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Todesursachen nach Suizid

Suizid zählt in der Schweiz zu den häufigen Todesursachen bei jungen und mittleren Altersgruppen. Die Suizidrate ist bei Männern deutlich höher als bei Frauen und nimmt mit dem Alter zu. Bei Frauen bleibt sie ab 45 Jahren relativ konstant. Im Vergleich zu den Jahren 1996 bis 2000 ist die altersstandardisierte Suizidrate bis 2024 bei Männern um 49,2 % und bei Frauen um 42,2 % gesunken.

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Todesursachen nach Staatsangehörigkeit

Die Todesursachen unterscheiden sich je nach Staatsangehörigkeit. Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sterben häufiger an Magenkrebs, aber seltener an Suizid, Unfällen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Schweizerinnen und Schweizer. Die altersstandardisierten Sterberaten ermöglichen einen Vergleich zwischen den Bevölkerungsgruppen und zeigen Entwicklungen von 1995 bis 2024 auf.

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Verlorene potenzielle Lebensjahre nach Todesursachen

Verlorene potenzielle Lebensjahre (VPL) zeigen, wie viele Lebensjahre durch vorzeitige Todesfälle vor dem 70. Geburtstag verloren gehen. Sie verdeutlichen die Krankheitslast und helfen, Präventionspotenziale zu erkennen. Bei Männern entfielen 2024 rund 27 % der VPL auf Unfälle und Gewalteinwirkungen, 26 % auf Krebs und 14 % auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei Frauen waren Krebserkrankungen mit 44 % die häufigste Ursache, gefolgt von äusseren Ursachen (16 %) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (7 %).

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Häufig gestellte Fragen

Weiterführende Informationen

Diese Informationen helfen Ihnen, die statistischen Ergebnisse besser zu verstehen und einzuordnen.

Kontakt

Sektion Gesundheit der Bevölkerung

Bundesamt für Statistik
Espace de l'Europe 10
2010 Neuchâtel
Schweiz