Erste Tendenzen zur Entwicklung der Hotellogiernächte (HESTA-Flash)
Präsentation und Ziel
Die Beherbergungsstatistik (HESTA) des BFS gibt monatlich Aufschluss über den Zustand und die Entwicklung von Angebot und Nachfrage der Hotellerie in der Schweiz. Die Entwicklung der Logiernächte ist ein Schlüsselindikator dieser Statistik und sowohl für die Schweizer Tourismusbranche als auch für Wirtschaft und Politik ein wichtiger Wert.
Die HESTA-Flash-Schätzung liefert zweimal im Monat einen ersten Hinweis auf die Entwicklung der Logiernächte auf nationaler Ebene. Die erste Schätzung wird 11 Arbeitstage nach dem Berichtsmonat veröffentlicht und zeigt die Entwicklung der Gesamtnachfrage, unterteilt nach in- und ausländischen Gästen. Die zweite Schätzung, die nach 16 Arbeitstagen veröffentlicht wird, enthält zusätzlich die Entwicklung der Logiernächte für die wichtigsten Herkunftskontinente der Gäste, aufgeschlüsselt nach den für den Schweizer Hotelsektor wichtigsten Herkunftsländern. Diese Länder wurden anhand der Gesamtzahl der im Jahr 2024 generierten Logiernächte ermittelt.
Die auf dieser Seite präsentierten Ergebnisse liefern somit jeweils mehrere Tage vor der Publikation der vollständigen Monatsergebnisse eine erste Schätzung der gesamtschweizerischen Entwicklung der Logiernächte.
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass es sich bei den Angaben des HESTA-Flash um erste Schätzungen handelt und dass das Konfidenzintervall ebenfalls ein wesentlicher Indikator für deren Verständnis ist.
Ergebnisse
Methodik
Zusammenfassung
Die HESTA basiert auf einer monatlichen Vollerhebung. Die meisten Daten werden direkt bei den Hotels erhoben. Damit bereits in einem frühen Stadium der Datenerfassung erste Schätzungen vorgenommen werden können, wird für die Behandlung der Antwortausfälle ein experimentelles Verfahren zur Hochrechnung der Daten verwendet.
- In einem ersten Schritt wird der Antwortausfallmechanismus durch eine Segmentierung mit den in der methodischen Notiz (HESTA erster Trend 2025-) beschriebenen Hilfsvariablen modelliert.
Innerhalb der homogenen Antwortklassen, die sich aus der Segmentierung ergeben, werden Gewichte für die Antwortausfallkorrektur berechnet. - Anschliessend wird eine Kalibrierung durchgeführt. Die zu diesem Zweck verwendeten Hilfsvariablen sind in der methodischen Notiz (HESTA erster Trend 2025-) beschrieben.
Dieses Gewichtungsverfahren wird sowohl für den aktuellen Erhebungsmonat als auch für denselben Monat des Vorjahres durchgeführt. Eine Schätzung der Entwicklungen der entsprechenden Übernachtungszahlen sowie deren Konfidenzintervalle werden angegeben.