Mieten
Ausgewählte Inhalte
Mietpreisindex: Methodenbericht
Neues hedonisches Modell der MietpreiseLIK, Mietpreisindex auf allen Indexbasen. [MPI MULTIBASIS]
Die Mietpreiserhebung Online für Vermieter/innen: Informationsbroschüre
Durchschnittlicher Mietpreis in Franken nach Zimmerzahl und Kanton
Das Thema im Detail
Mietpreisindex
Der Mietpreisindex (MPI) misst die Teuerung der Mieten für dauerhaft zu Wohnzwecken vermietete Wohnungen in der Schweiz. Mit einem Warenkorbanteil von rund 16 Prozent ist der Mietpreisindex (MPI) der bedeutendste Teilindex im Warenkorb des Landesindexes der Konsumentenpreise. Der MPI dient vorwiegend der Analyse der Mietpreisentwicklung, von der Verwendung für Indexierungszwecke wird abgeraten.
Mietzinsanpassung und Teuerung
Bestehende Wohnungsmieten werden meist anhand des hypothekarischen Referenzzinssatzes angepasst, den das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) veröffentlicht. Zusätzlich können Teuerung gemäss Landesindex der Konsumentenpreise und gestiegene Unterhaltskosten teilweise auf die Miete überwälzt werden.
Eine direkte Bindung an den Landesindex (Indexmiete) ist vor allem bei Geschäftsmieten üblich und unterliegt besonderen Regeln. Die rechtlichen Grundlagen finden sich im Obligationenrecht (OR) und in der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG).
Bei Fragen zum Mietrecht helfen in erster Linie Hauseigentümer- oder Mieterverbände, Rechtsschutzversicherungen sowie Schlichtungsbehörden der Wohnsitzregion.
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Mietpreisstruktur
Die Mietpreisstruktur zeigt, wie sich Mietpreise in der Schweiz nach Kriterien wie Wohnungsgrösse, Lage oder Baujahr unterscheiden. Die Mietpreisstrukturerhebung liefert die statistische Grundlage, um diese Unterschiede systematisch zu erfassen und Entwicklungen im Mietwohnungsmarkt zu analysieren. Die Ergebnisse ermöglichen Vergleiche zwischen Regionen und unterstützen Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit bei Entscheidungen im Bereich Wohnen und Preise.
Der Mietpreisindex wird mit einer geschichteten Zufallsstichprobe von Mietwohnungen erfasst. Als Gewichtungsgrundlage der erfassten Mietpreise dienen seit 2010 die Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) und der Strukturerhebung der Volkszählung.
Ein Teil der Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) widmet sich dem Bestand der Wohnungen und deren Struktur nach Anzahl Zimmer und Fläche. Die Statistik ist eine Vollerhebung und basiert auf den Daten des Gebäude- und Wohnungsregisters. Alle Wohnungen werden berücksichtigt, unabhängig derer Nutzungsart.
Die Analyse der Wohnverhältnisse ist ein weiterer Teil der GWS. Die Daten basieren einerseits auf einer Stichprobe (Strukturerhebung der Volkszählung), andererseits auf Daten aus den Registern.
Wohnbauten sind eine wichtige Voraussetzung für die Funktionstüchtigkeit unserer Volkswirtschaft und die Deckung menschlicher Grundbedürfnisse. Zur Steuerung einer sicher und bedürfnisgerecht bebauten Umwelt braucht es verlässliche statistische Informationen. Die Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) liefert Informationen zur Struktur des gesamten Gebäude- und Wohnungsparks sowie über die Wohnverhältnisse der Bevölkerung (z.B. Wohn- und Belegungsdichte, Fläche pro Bewohner/in) in der Schweiz.
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Häufig gestellte Fragen
Weiterführende Informationen
Diese Informationen helfen Ihnen, die statistischen Ergebnisse besser zu verstehen und einzuordnen.