Gesundheit

Gesundheitsdeterminanten

Soziale Merkmale wie Bildungsniveau, Einkommen und Geschlecht sowie die Arbeitsbedingungen beeinflussen die Gesundheit der Bevölkerung in der Schweiz. Hier finden Sie Daten zu den gesundheitlichen Unterschieden nach Geschlecht, sozialer Situation und arbeitsbedingten Risiken. Anhand dieser Informationen lassen sich gefährdete Gruppen ermitteln und gezielte Massnahmen zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten entwickeln.

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Das Thema im Detail

Gesundheit und Geschlecht

Zwischen Frauen und Männern gibt es gesundheitliche Unterschiede, die sich nicht rein biologisch erklären lassen, sondern auch auf soziale Aspekte zurückzuführen sind. Die Berücksichtigung der sozialen Dimension des Geschlechts (Genderdimension) in Analysen zur Gesundheit ermöglicht ein tieferes und umfassenderes Verständnis der Gesundheit der Bevölkerung. Dadurch kann auch den gesellschaftlich bedingten Rollen und Verhaltensweisen von Frauen und Männern Rechnung getragen werden, die diese seit ihrer Geburt durch die Sozialisierung, d. h. durch soziale Riten, Familie, Schule und Kultur, verinnerlicht haben.

Gesundheitszustand

Gesundheitsverhalten

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Soziale Situation

Die soziale Situation umfasst Faktoren wie Bildungsniveau, Einkommen und Wohnverhältnisse. Diese Faktoren beeinflussen sowohl den körperlichen als auch den psychischen Gesundheitszustand und das Präventionsverhalten. Soziale Ungleichheiten können zu gesundheitlichen Differenzen zwischen einzelnen Personen oder Bevölkerungsgruppen führen. Das Verständnis dieser Zusammenhänge hilft dabei, die Gesundheitspolitik auszurichten und Präventionsmassnahmen gezielt zu gestalten. 

Allgemeiner Gesundheitszustand

Physische Gesundheit

Psychische Gesundheit

Gesundheitsverhalten

Arbeitsbedingungen

Die Erwerbsarbeit hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit. Arbeit fördert die soziale Integration einer Person und wirkt sich dadurch positiv auf ihre Gesundheit aus. Sie hat jedoch auch schädliche Auswirkungen: Sie birgt Unfallrisiken und kann zu verschiedenen berufsbedingten Erkrankungen und Beschwerden führen (z. B. Krebserkrankungen aufgrund einer langfristigen Asbestexposition). Physische Risiken, aber auch psychosoziale Risiken wie Stress oder die Angst um den Arbeitsplatz, gehören zu den Arbeitsbedingungen, die gesundheitsgefährdend sein können. 

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Weiterführende Informationen

Diese Informationen helfen Ihnen, die statistischen Ergebnisse besser zu verstehen und einzuordnen.

Kontakt

Sektionen Gesundheitsversorgung, Gesundheit der Bevölkerung

Bundesamt für Statistik
Espace de l'Europe 10
2010 Neuchâtel
Schweiz