Einstellungen zu Familien und Geschlechterrollen

Neue statistische Informationen Veröffentlicht am

Herausgeber: Bundesamt für Statistik

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Immer mehr Menschen sind der Meinung, dass Kinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren glücklich aufwachsen können. Stimmten dem im Jahr 2013 noch weniger als die Hälfte (40%) der 15- bis 80-Jährigen zu, tun es im Jahr 2023 knapp zwei Drittel (64%). Andere Rollenbilder, wie die Annahme, dass der Mann das Geld für den Unterhalt der Familie verdienen sollte (2013: 39%, 2023: 24%) oder die Frau sich besser um kleine Kinder kümmern kann (2013: 51%, 2023: 35%), erhalten ebenfalls immer weniger Zuspruch.

 

Gefragt nach der bevorzugten Aufteilung der Erwerbsarbeit in Familien mit kleinen Kindern, nennen im Jahr 2023 über die Hälfte (55%) das Modell «beide Eltern Teilzeit erwerbstätig». Dies dann aber in der Realität umzusetzen, scheint schwierig. Nur in 13% der Paarhaushalte mit Kindern unter vier Jahren trifft man auf dieses Erwerbsmodell, während weiterhin die Paare dominieren, bei denen die Mutter Teilzeit und der Vater Vollzeit arbeitet (46%).

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