Hauptergebnis: Die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund fühlt sich seltener einsam als die Bevölkerung mit Migrationshintergrund.
Zeitliche Entwicklung: Zwischen 2017 und 2022 ist der Anteil der Personen, die über ein Gefühl der Einsamkeit berichten, in allen Bevölkerungsgruppen signifikant gestiegen. Dieser Zeitraum war von der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen sozialen Einschränkungen geprägt. Der Anstieg ist besonders bei der 2. Generation zu beobachten.
Grossregionen: Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund gibt in allen Grossregionen häufiger an, sich einsam zu fühlen, als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund, mit Ausnahme des Tessins, wo beide Populationen ähnliche Werte aufweisen. Der grösste Unterschied nach Migrationsstatus ist in der Zentralschweiz festzustellen.