Arbeitsdokument 31 Stationäre Psychiatrie in der Schweiz 2000-2006

Stationäre Psychiatrie in der Schweiz 2000-2006
In dieser Studie zur Entwicklung der stationären psychiatrischen Versorgung in der Schweiz von 2000 bis 2006 zeigt sich, dass die Zahl der Behandlungen - gemessen an der Anzahl der Eintritte in die stationäre Behandlung - seit 2002 um 9,3 Prozent zugenommen hat. Hingegen ist die Anzahl der behandelten Patientinnen und Patienten mit 50 000 Personen pro Jahr recht konstant geblieben. Diese Entwicklung - mehr Fälle bei einer konstanten Personenzahl - lässt sich mit deutlich häufigeren Wiedereintritten von Patientinnen und Patienten (Zunahme von 30 Prozent) und kürzeren Aufenthaltsdauern erklären. Grundlage der Studie sind die Behandlungsdaten aus der Medizinischen Statistik der Krankenhäuser des Bundesamtes für Statistik. Um die statistischen Ergebnisse mit Praxiswissen zu ergänzen, wurden sie zusätzlich 24 Experten aus der psychiatrischen Versorgung sowie aus kantonalen Gesundheitsdirektionen und aus der Wissenschaft vorgelegt.

Details

Dargestellter Zeitraum
2000-2006
Raumgliederung
Schweiz
Autor(en)
Hans Christian Kuhl
Verlag
Schweizerisches Gesundheitsobservatorium
BFS-Nummer
873-0801-OB
Nutzungsbedingungen
OPEN-BY
Freie Nutzung - Quellenangabe ist Pflicht
Artikeltyp:
Publikation
Veröffentlicht am:
14.11.2008
Thema:
Gesundheit

Verfügbare Sprachen