Im Jahr 2025 waren in der Schweiz unter Ausklammerung der Motorfahrräder rund 6,6 Millionen motorisierte Strassenmotorfahrzeuge zum Verkehr zugelassen, darunter 4,8 Millionen Personenwagen, 0,8 Millionen Motorräder und 0,5 Millionen Sachentransportfahrzeuge (Güterfahrzeuge).
Seit dem Jahr 1980 hat sich die Zahl der Personenwagen mehr als verdoppelt und jene der Motorräder nahezu versechsfacht. Der Bestand der Sachentransportfahrzeuge hat sich in etwa verdreifacht, was vor allem auf eine Zunahme bei den Lieferwagen zurückzuführen ist. Die Entwicklung bei den schweren Güterfahrzeugen verlief dagegen weniger dynamisch.
Seit 1980 verzwölffacht hat sich die Zahl der Personentransportfahrzeuge. Der Grund dafür ist, dass diese vergleichsweise kleine Fahrzeuggruppe neben verschiedenen Arten von Bussen auch die Wohnmobile umfasst, die in den vergangenen Jahren einen eigentlichen Boom erlebt haben.
Die Motorfahrräder sind im gesamtschweizerischen Fahrzeugregister nicht verzeichnet. Ihre Bestände werden von den Kantonen separat erhoben und dem BFS gemeldet. Dabei kann auf gesamtschweizerischer Ebene nicht zwischen klassischen Mofas und schnellen E-Bikes – die ebenfalls ein Motorfahrrad-Kennschild benötigen – unterschieden werden, da viele Kantone die beiden Fahrzeugarten nur zusammen erfassen. Die Zahl der Motorfahrräder nahm ab Mitte der 1980er-Jahre bis 2009 laufend ab. Danach kehrte sich der Trend um, und die Bestände nahmen wieder zu. Grund dafür ist der E-Bike-Boom.