Rapport 03/26 L'ambulatoire avant le stationnaire

Actualisation 2024 du monitorage de la limitation de la prise en charge stationnaire (selon OPAS, art. 3c et annexe 1a)

L'ambulatoire avant le stationnaire

Ambulant vor Stationär

Aktualisierung des Monitorings zur Einführung der Regelung der Kostenübernahme für ausgewählte stationäre Eingriffe (gemäss Artikel 3c und Anhang 1a KLV)

Seit 2019 werden bestimmte Eingriffe nur dann von der obligatorischen Krankenversicherung vergütet, wenn sie ambulant durchgeführt werden, sofern nicht besondere Umstände eine stationäre Durchführung erfordern (KVG, Art. 3c und Anhang 1a). Der vorliegende Bericht zeigt die Auswirkungen dieser Regelung für den Zeitraum 2015 bis 2024 auf. Fast ein Drittel der betroffenen stationären Eingriffe aus dem Jahr 2018 wurde in den ambulanten Bereich verlagert. Der Rest der stationären Behandlungen umfasst nun komplexere Fälle. Die Verlagerung trägt dazu bei, den Anstieg der Gesamtkosten zu dämpfen, da ein ambulanter Eingriff im Durchschnitt zwei- bis achtmal weniger kostet als ein stationärer Eingriff. Der Anstieg der ambulanten Kosten ist hauptsächlich auf die erhöhte Anzahl der Eingriffe zurückzuführen. Die Verlagerung macht dabei nur einen kleinen Teil davon aus. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie im Bericht sowie im Indikatorensystem AvS.

Details

Dargestellter Zeitraum
2015-2024
Periodizität
Unregelmässig
Raumgliederung
Schweiz
Autor(en)
Sacha Roth, Sonia Pellegrini, Obsan
Verlag
Schweizerisches Gesundheitsobservatorium
Quelle(n)
Schweizerisches Gesundheitsobservatorium
BFS-Nummer
874-2603
Persistenter Link
https://doi.org/10.71668/hvf4-2t91
Nutzungsbedingungen
OPEN-BY
Freie Nutzung - Quellenangabe ist Pflicht
Artikeltyp:
Publikation
Veröffentlicht am:
10.03.2026
Thema:
Gesundheit

Verfügbare Sprachen