Immer mehr Menschen in der Schweiz arbeiten ausserhalb ihrer Wohngemeinde. Als eigentliche «Pendlermagnete» wirken dabei die grösseren Städte: Zürich ist landesweit die Stadt mit den weitaus meisten Zupendlerinnen und Zupendlern: Insgesamt rund 245 000 Erwerbstätige begaben sich 2020 von anderen Schweizer Gemeinden aus in die Limmatstadt zur Arbeit.
Während die Schweizer Grossagglomerationen vor einigen Jahrzehnten noch weitgehend gesonderte Arbeits- und Wohnungsmarktregionen bildeten, sind manche von ihnen bis 2020 in intensive Austauschbeziehungen zueinander getreten. Relativ grosse Pendlerströme verlaufen etwa zwischen Genf und Lausanne, Zürich und Bern sowie Zürich und Basel.