Der Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Einkommen ist bei Frauen oft noch stärker ausgeprägt als bei Männern:
Frauen, die nach der obligatorischen Schulzeit eine weiterführende Schule (z. B. Gymnasium) besuchen, verdienen im Jahr 2025 28 % mehr als Frauen ohne diesen Abschluss. Bei Männern beträgt dieser Unterschied nur 17 %. Auch mit einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung verdienen Frauen deutlich mehr (+23 %) als Frauen ohne postobligatorische Ausbildung. Bei den Männern ist der Unterschied mit +20 % etwas geringer.
Mit einer höheren Berufsbildung steigt das Einkommen bei Frauen um 55 %, bei Männern um 51 % und bei einem Hochschulabschluss ist der Gehaltssprung im Vergleich zu Personen ohne nachobligatorische Ausbildung bei Frauen 74 % und bei Männern 80 %.
Je höher die Qualifikation, desto stärker steigt der Lohn mit dem Alter an: Jüngere (25-34 Jahre) Menschen mit einem hohen Abschluss (z. B. Uni oder höhere Berufsbildung) verdienen etwa 50 % mehr als Personen ohne Abschluss. In der Altersgruppe 45-54 wächst der Abstand massiv an. Hochqualifizierte verdienen hier bereits 84 % mehr als jene ohne nachobligatorischen Abschluss.