Indikatoren der Gleichstellung von Frau und Mann und Vereinbarkeit von Beruf und Familie 2/2025

Neue statistische Informationen Veröffentlicht am

Herausgeber: Bundesamt für Statistik

Der Beitrag der Frau am Erwerbseinkommen des Haushalts belief sich im Jahr 2023 im Durchschnitt aller Paarhaushalte auf 34%. Je nach Familiensituation ist er jedoch unterschiedlich hoch. Die Frau steuerte in Paarhaushalten mit jüngstem Kind im Alter von 4 bis 12 Jahren 30% des Erwerbseinkommens des Haushalts bei. Das waren 7 Prozentpunkte mehr als 2014 (23%). War das jüngste Kind unter 4-jährig, trug die Frau zu einem Viertel am Erwerbseinkommen bei. Dieser Anteil veränderte sich von 2014 bis 2023 nicht.


Der Rentenunterschied zwischen Frauen und Männern veränderte sich in der gleichen Zeitspanne auch nicht wesentlich. Er lag im Jahr 2023 bei 31%. Im Durchschnitt bezogen Frauen rund 36 000 Franken und Männer 52 000 Franken Rente aus der Altersvorsorge. Bedeutende Unterschiede bestehen in erster Linie in der 2. Säule. Nur etwa die Hälfte aller Rentnerinnen bezog eine Rente aus der beruflichen Vorsorge im Vergleich zu 70% der Rentner. Die durchschnittliche Rente aus der beruflichen Vorsorge war zudem bei Frauen mit rund 22 000 Franken jährlich deutlich tiefer als bei den Männern mit 38 000 Franken.

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