Bestand und Entwicklung der Bevölkerung der Schweiz im Jahr 2024: Definitive Ergebnisse

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Herausgeber: Bundesamt für Statistik

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Ende 2024 umfasste die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz 9 051 000 Personen. Das sind 88 800 Personen (+1,0%) mehr als Ende 2023. Der Bevölkerungsanstieg war in allen Kantonen zu beobachten. Am stärksten war das Wachstum in Schaffhausen (+1,8%), in Freiburg, im Wallis und im Thurgau (jeweils +1,5%). Die geringste Zunahme wurde hingegen im Tessin verzeichnet (+0,3%), gefolgt von den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Jura (jeweils +0,4%). Diese Entwicklung lässt sich auf drei Faktoren zurückführen:


Der internationale Wanderungssaldo (+82 800 Personen) verstärkt den Bevölkerungszuwachs in der ganzen Schweiz. Die Kantone Genf, Basel-Stadt und Wallis verbuchten im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die höchsten Wanderungssaldi (17,5‰, 13,3‰ bzw. 12,5‰). In Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden fielen die internationalen Wanderungssaldi mit 4,0 Personen pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohnern am kleinsten aus. Zum Vergleich: Für die Gesamtschweiz lag der Wert bei 9,2‰.


Ein weiterer Faktor ist der Geburtenüberschuss. Dieser fiel mit 6300 Personen auf den niedrigsten Stand seit 1918. Dennoch trug er in 15 Kantonen zum Bevölkerungswachstum bei. Das im Verhältnis zur Bevölkerung grösste Plus verzeichneten die Kantone Freiburg und Genf (2,9‰ bzw. 2,3‰). Die Kantone Tessin, Jura und Graubünden registrierten wiederum die niedrigsten Werte (–3,1‰, –1,9‰ bzw. –1,8‰). Zum Vergleich: Der Wert der Schweiz betrug 0,7‰.


Auch die Binnenwanderung spielt eine zentrale Rolle für die Bevölkerungsentwicklung der Kantone. In Schaffhausen fiel der interkantonale Wanderungssaldo pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner am höchsten aus (8,7‰), wohingegen Basel-Stadt einen Teil seiner Einwohnerinnen und Einwohner an andere Kantone verlor und mit –5,9‰ den schweizweit kleinsten Wert verzeichnete.

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