Das BFS aktualisiert die Arbeitsmarkt- und Bildungsindikatoren der Statistik zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und nimmt eine methodische Änderung vor. Neu basieren diese Indikatoren auf der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE). Weitere Informationen und Begründungen finden Sie in den methodischen Anmerkungen.
Gemäss der SAKE 2024 beteiligten sich zwei Drittel der Menschen mit Behinderungen im Erwerbsalter am Arbeitsmarkt: 64% waren erwerbstätig und 4% erwerbslos, was eine Arbeitsmarktbeteiligung von 68% ergibt. Bei den Menschen mit stark einschränkenden Behinderungen lag die Arbeitsmarktbeteiligung bei 43%. Diese Anteile sind tiefer als jene von Menschen ohne Behinderung (87% auf dem Arbeitsmarkt).
49% der erwerbstätigen Menschen mit Behinderungen arbeiten Teilzeit (Beschäftigungsgrad unter 90%), bei den Personen mit starken Einschränkungen sind es 60%. Bei der Bevölkerung ohne Behinderungen sind es 34%.
Der Bildungsstand von Menschen mit Behinderungen liegt gemäss der SAKE 2024 unter demjenigen der restlichen Bevölkerung. Sie verfügen seltener über einen Tertiärabschluss (33% gegenüber 49%). Menschen mit Behinderungen haben auch häufiger keine nachobligatorische Ausbildung absolviert (22% gegenüber 12%). Dieser Unterschied ist bei den stark eingeschränkten Personen noch grösser (28%).
Dokumente und Dateien
Publikation27.05.2025
Statistik zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Änderung der Datenquelle der Arbeitsmarkt- und Bildungsindikatoren