2023 nahm die öffentliche Hand aus dem motorisierten Strassenverkehr (Personen- und Güterverkehr) 8,5 Milliarden Franken an Steuern und Abgaben ein. Etwa die Hälfte davon (49%) stammte aus den Mineralölsteuern, etwas mehr als ein Viertel (28%) aus den kantonalen Motorfahrzeugsteuern. Die Einnahmen aus der Mineralölsteuer lagen 2023 mit 4,2 Milliarden Franken rund 2% tiefer als im Vorjahr; seit 2010 haben sie sich um 17% verringert.
Der Unterhalt, der Betrieb und der Ausbau der Strasseninfrastruktur für den motorisierten Verkehr kosteten die öffentliche Hand 2023 insgesamt 7,7 Milliarden Franken. Davon entfielen 2,8 Milliarden auf die Nationalstrassen, 2,7 Milliarden auf die Kantonsstrassen und 2,2 Milliarden auf die Gemeindestrassen.
Werden die Einnahmen aus dem motorisierten Strassenverkehr den entsprechenden Infrastrukturkosten gegenübergestellt, ergibt sich für 2023 ein Kostendeckungsgrad von 111%.
Bezogen auf die Bevölkerungszahl geben die Gebirgskantone Graubünden, Uri und Wallis am meisten Geld für ihre Strasseninfrastruktur (Kantons- und Gemeindestrassen) aus.
Dokumente und Dateien
Tabelle17.12.2025
Anrechenbare Einnahmen der Gemeinden aus dem motorisierten Strassenverkehr