Bau- und Wohnungswesen

Gebäude- und Wohnungsstruktur

In der Schweiz prägen über 1,8 Millionen Gebäude mit Wohnnutzung und rund 4,8 Millionen Wohnungen das Siedlungsbild, wobei Einfamilienhäuser dominieren. Diese Seite liefert Informationen zu Gebäudetypen, Bauperioden, Wohnungsgrössen, Energiequellen der Heizsysteme und deren regionale Unterschiede. Die Daten unterstützen Behörden, Raumplaner und Forschende bei Analysen zur Siedlungsentwicklung, Wohnraumnachfrage und nachhaltigen Raumentwicklung.

Ausgewählte Inhalte

Das Thema im Detail

Ein- und Mehrfamilienhäuser

Die Gebäude- und Wohnungsstruktur prägt das Schweizer Wohnungswesen. Einfamilienhäuser machen 57 % aller Wohngebäude aus, wobei ihr Anteil regional stark variiert. Die Verteilung von Ein- und Mehrfamilienhäusern beeinflusst Wohnformen, Flächennutzung und Siedlungsentwicklung. Statistische Daten zur Gebäudestruktur ermöglichen Vergleiche zwischen Regionen und unterstützen Analysen zur Wohnraumnutzung.

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Gebäudegrössen

In der Schweiz verfügen rund drei Viertel der Wohngebäude über eine oder zwei Wohnungen. Einfamilienhäuser sind besonders verbreitet, vor allem in ländlichen Regionen. Die meisten Wohngebäude haben zwei oder drei Stockwerke. In städtisch geprägten Kantonen dominieren hingegen Mehrfamilienhäuser mit mehreren Wohnungen und mehr als drei Geschossen. Diese Unterschiede beeinflussen die Siedlungsstruktur und sind für die Raumplanung sowie die Analyse des Wohnraumbedarfs zentral.

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Alter und Bauperiode der Gebäude

Das Alter der Gebäude zeigt, wie sich der Gebäudebestand in der Schweiz über die Zeit entwickelt hat. Die Bauperiode beeinflusst den energetischen Zustand und die Ausstattung der Gebäude und Wohnungen. Es bestehen deutliche regionale Unterschiede: Im Kanton Freiburg stammen 29 % der Gebäude aus dem 21. Jahrhundert, während es im Kanton Basel-Stadt nur 5 % sind. Diese Unterschiede spiegeln die Dynamik der Bautätigkeit und den Sanierungsbedarf in den Regionen wider.

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Wohnungen

Die Wohnungsstruktur umfasst Merkmale wie Anzahl Zimmer, Wohnfläche und Bauperiode. Über die Hälfte der Wohnungen in der Schweiz verfügen über drei oder vier Zimmer. Die durchschnittliche Wohnfläche beträgt rund 99 m². In den letzten Jahrzehnten haben sich die Grössen der Wohnungen je nach Bauperiode unterschiedlich entwickelt. Regionale Unterschiede zeigen sich sowohl bei der Zimmerzahl als auch bei der durchschnittlichen Fläche. Diese Angaben sind zentral für die Analyse des Wohnungsangebots und die Entwicklung des Wohnungsmarktes.

Anzahl Zimmer

Die Anzahl Zimmer ist ein zentrales Merkmal zur Beschreibung von Wohnungen in der Schweiz. Sie ermöglicht Vergleiche zwischen verschiedenen Wohnungsgrössen und gibt Aufschluss über die Wohnstruktur in einer Region. Die Statistik zur Zimmerzahl zeigt, wie sich der Bestand an Wohnungen nach Grösse entwickelt und unterstützt Analysen zu Trends im Wohnungsbau.

Wohnfläche

Die Wohnfläche ist ein zentrales Merkmal zur Beschreibung von Wohnungen in der Schweiz. Sie umfasst die gesamte nutzbare Fläche einer Wohnung und dient als wichtige Grundlage für Vergleiche zwischen Regionen, Bauperioden und Wohnungstypen. Die Statistik zur Wohnfläche zeigt, wie sich der verfügbare Wohnraum pro Haushalt entwickelt und ermöglicht Analysen zu Trends im Bau- und Wohnungswesen.

Alter der Wohnungen

Das Alter der Wohnungen gibt Auskunft darüber, in welchen Bauperioden der Wohnungsbestand in der Schweiz entstanden ist. Neuere Wohnungen verfügen häufig über einen höheren Ausbaustandard und eine bessere Energieeffizienz, während ältere Wohnungen oft in zentralen Lagen zu finden sind. Die Zahlen zum Alter der Wohnungen zeigen regionale Unterschiede und unterstützten Analysen zur Erneuerung und Entwicklung des Wohnungsbestands.

Grösste Wohnungen im Bestand: Bauperiode 2001–2005

Wohnungen, die zwischen 2001 und 2005 gebaut wurden, sind im heutigen Bestand durchschnittlich rund 30 m² grösser als solche aus den Jahren 2021 bis 2024. Diese Entwicklung zeigt, dass die durchschnittliche Wohnungsfläche bei neueren Bauperioden deutlich abnimmt. Vergleichen Sie die Wohnungsgrössen nach Bauperiode im Detail und entdecken Sie Trends für Ihre Region.

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Heizsystem und Energiequelle

Dieses Kapitel gibt Auskunft über die Heizsysteme und Energiequellen in Wohngebäuden und zeigt, welche Energiequellen für die Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Wärmepumpen verbreiten sich zusehends, aber fossile Energieträger spielen weiterhin eine wichtige Rolle. Die Daten können im Zeitverlauf und auf verschiedenen räumlichen Ebenen analysiert werden. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die Ermittlung der Versorgungssicherheit, der Energiekosten und der Umweltauswirkungen des Gebäudebestands.

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Häufig gestellte Fragen

Die Gebäude- und Wohnungsstruktur beschreibt, wie viele und welche Arten von Gebäuden und Wohnungen es in der Schweiz gibt und gibt Auskunft über deren Energiequellen und Heizsysteme. Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema.

Weiterführende Informationen

Diese Informationen helfen Ihnen, die statistischen Ergebnisse besser zu verstehen und einzuordnen.

Kontakt

Gebäude- und Wohnungsstatistik, Sektion Bevölkerung

Bundesamt für Statistik
Espace de l'Europe 10
2010 Neuchâtel
Schweiz