Hauptergebnis: Die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund spricht zuhause häufiger eine Lokalsprache als die Bevölkerung mit Migrationshintergrund. In der zweiten oder höheren Generation ist der Anteil der Personen, die zuhause eine Lokalsprache verwenden, fast doppelt so hoch wie in der ersten Generation.
Zeitliche Entwicklung: Seit 2010 hat der Anteil der Personen, die zuhause regelmässig eine Lokalsprache sprechen, in allen untersuchten Bevölkerungsgruppen abgenommen. Am stärksten ist der Rückgang in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund, insbesondere in der ersten Generation.
Sprachregionen: Die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund verwendet in allen Sprachregionen zuhause häufiger eine Lokalsprache als die Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Die grösste Differenz zwischen diesen beiden Gruppen findet sich in der rätoromanischen Schweiz, die geringste in der italienischen Sprachregion.