Hauptergebnis: Die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund hat häufiger eine Landessprache in ihrem sprachlichen Repertoire als jene mit Migrationshintergrund. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund der ersten Generation gibt häufiger an, keine Landessprache in ihrem Repertoire zu haben, als die anderen Bevölkerungsgruppen, während die regelmässige Verwendung mindestens zweier Landessprachen bei den Personen der zweiten oder höheren Generation stärker verbreitet ist.
Zeitliche Entwicklung: Seit 2010 ist der Anteil der Personen der ersten Generation, die keine Landessprache regelmässig verwenden, angestiegen. Der Anteil der Personen, die eine einzige Landessprache in ihrem sprachlichen Repertoire erwähnten, hat sich in der ersten Generation nicht signifikant verändert, während er in allen anderen Bevölkerungsgruppen zugenommen hat. Demgegenüber hat sich der Anteil der Personen, die zwei oder drei Landessprachen beherrschen, in allen untersuchten Bevölkerungsgruppen verringert, insbesondere in der zweiten oder höheren Generation.