Die Incoming-Mobilität bezeichnet den Anteil der Studierenden, die an einer Gasthochschule, an der sie nicht immatrikuliert sind, für Credits bewertet wurden, im Verhältnis zur Gesamtzahl der Studierenden dieser Gasthochschule. Die Outgoing-Mobilität hingegen bezeichnet den Prozentsatz der an einer bestimmten Heimhochschule immatrikulierten Studierenden, die Veranstaltungen an einer Gasthochschule besucht haben.
Die höchste Incoming-Mobilitätsquote von 8,5% verzeichnete 2023/24 die Universität Neuenburg gefolgt von der IHEID mit 6,6%. Die höchste Outgoing-Mobilitätsquote verzeichnete die Universität Lausanne mit 6,1% gefolgt von der Universität Neuenburg (5,5%). Dass die Universität Neuenburg sowohl bei der Incoming- als auch bei der Outgoing-Mobilität so hohe Quoten aufweist, ist darauf zurückzuführen, dass sie Teil von zwei Kooperationsnetzwerke ist: Triangle Azur (mit Genf und Lausanne) und BeNeFri (mit Bern und Freiburg). Die IHEID wies mit mehr Incoming- als Outgoing-Studierenden den höchsten positiven Saldo auf (+5,4%), während die USI mit einem Überschuss an Outgoing-Studierenden den höchsten negativen Saldo aufwies (-3,6%). Die Universität St. Gallen und die Fernstudien Schweiz verzeichneten die geringsten Anteile mobiler Studierender.