Fünf Jahre nach dem Masterabschluss zeigen sich bei den Absolventinnen und Absolventen der universitären Hochschulen deutliche Unterschiede zwischen den Fachbereichensgruppen. In der Fachbereichsgruppe Recht liegt der Anteil der Praktikantinnen und Praktikanten mit 4% höher als in anderen Bereichen. Dies lässt sich durch weiterführende Praktika zum Anwalts- oder Notarberuf erklären. In den übrigen Fachbereichsgruppen beträgt der Anteil maximal 1%. UH-Masterabsolventinnen und -absolventen der Exakten und Naturwissenschaften sind besonders häufig als Assistierende oder Doktorierende an Hochschulen tätig (26%). Den höchsten Anteil an Angestellten ohne Führungsfunktion verzeichnen die Absolventinnen und Absolventen der Medizin und Pharmazie (69%), den niedrigsten diejenigen der Technischen Wissenschaften (55%). Der Anteil an Führungspositionen ist in den Wirtschaftswissenschaften mit 35% am höchsten. In den Geistes- und Sozialwissenschaften (17%) sowie in den Exakten und Naturwissenschaften (13%) ist der Führungsanteil geringer. In den übrigen Fachbereichen liegt er zwischen 21% und 26%.Eine selbstständige Erwerbstätigkeit bleibt selten: In keiner Fachbereichsgruppe übersteigt der Anteil 4%.