Hauptergebnis: Personen mit einem Abschluss der Sekundarstufe II sind in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund sowie in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund der zweiten oder höheren Generation in der Mehrheit. Den höchsten Anteil Abschlüsse der obligatorischen Schule und der Tertiärstufe weisen Personen mit Migrationshintergrund der ersten Generation auf.
Zeitliche Entwicklung: Zwischen 2012 und 2020 hat sich der Anteil Personen ohne nachobligatorischen Abschluss in allen Bevölkerungsgruppen signifikant verringert. Das Gleiche gilt bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund sowie mit Migrationshintergrund der ersten Generation auch für die Sekundarstufe II. Die Anteile der Personen mit Tertiärausbildung sind in allen betrachteten Bevölkerungsgruppen signifikant gestiegen.
Zwischen 2022 und 2024 ist der Anteil der Personen ohne nachobligatorische Ausbildung bei allen Bevölkerungsgruppen stabil geblieben. Das Gleiche gilt für die Sekundarstufe II, mit Ausnahme der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Der Anteil der Personen mit Tertiärausbildung ist sowohl bei Personen ohne Migrationshintergrund als auch bei Personen mit Migrationshintergrund der ersten Generation deutlich gestiegen.
Grossregionen: In der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund unterscheiden sich die Anteile der verschiedenen Bildungsniveaus stark. Die Sekundarstufe II ist in den meisten Grossregionen, mit Ausnahme von Zürich, am häufigsten der höchste Abschluss, darauf folgen die Tertiärstufe und schliesslich die obligatorische Schule.
In der Bevölkerung mit Migrationshintergrund sind die Unterschiede geringer. In den drei Grossregionen Zürich, Genferseeregion und Zentralschweiz, dominiert die Tertiärstufe als höchster Abschluss. In der Ostschweiz entspricht das häufigste Bildungsniveau hingegen der Sekundarstufe II.