Integration der Bevölkerung mit Migrationshintergrund: Indikatoren 2/2025

Neue statistische Informationen Veröffentlicht am

Herausgeber: Bundesamt für Statistik

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Anhand des Indikatorensystems zur Messung der Integration lässt sich die Situation der Bevölkerung mit Migrationshintergrund der ersten sowie der zweiten und höheren Generationen mit jener der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund im Zeitverlauf vergleichen. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund umfasst alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, eingebürgerte Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland geboren wurden, eingebürgerte Schweizerinnen und Schweizer, die in der Schweiz geboren wurden und mindestens einen im Ausland geborenen Elternteil haben sowie gebürtige Schweizerinnen und Schweizer, deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden.

Arbeitsmarkt: Personen mit Migrationshintergrund haben häufiger eine Tieflohnstelle als Personen ohne Migrationshintergrund (21% gegenüber 14%). Sie weisen zudem eine geringere Erwerbsquote auf (83% gegenüber 86%) und sind zweimal häufiger erwerbslos (7% gegenüber 3%). Darüber hinaus üben Arbeitnehmende mit Tertiärausbildung, die einen Migrationshintergrund haben, öfter einen Beruf aus, für den sie überqualifiziert sind, als solche ohne Migrationshintergrund (21% gegenüber 14%). Keinen Einfluss hat der Migrationsstatus beim Anteil der Arbeitnehmenden mit Führungsfunktion: Dieser liegt allgemein bei rund 30%.

Der Migrationsstatus ist jedoch nicht der einzige Erklärungsfaktor für die beobachteten Unterschiede zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen. Andere Variablen wie das Alter oder das Bildungsniveau können ebenfalls einen Einfluss haben. Siebzehn Indikatoren wurden mit den neusten verfügbaren Daten aktualisiert.

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