Erwerbssituation von Müttern und Vätern nach Migrationsstatus

Erwerbssituation von Müttern und Vätern nach Migrationsstatus

Hauptergebnis: Mütter mit Migrationshintergrund sind doppelt so häufig nicht erwerbstätig, arbeiten aber auch doppelt so häufig Vollzeit wie Mütter ohne Migrationshintergrund. Letztere arbeiten häufiger Teilzeit als Mütter mit Migrationshintergrund.

Der Anteil der nicht erwerbstätigen Väter ist in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund fast dreimal so hoch wie in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Väter ohne Migrationshintergrund arbeiten fast zweimal so häufig mit einem Beschäftigungsgrad zwischen 50 und 80% (hohes Teilzeitpensum) als jene mit Migrationshintergrund.

Zeitliche Entwicklung: Zwischen 2013 und 2020 hat der Anteil der nicht erwerbstätigen Mütter unabhängig vom Migrationsstatus signifikant abgenommen. Der Anteil der Mütter ohne Migrationshintergrund mit einem hohen Teilzeitpensum ist gestiegen. Die Quote der Mütter mit Migrationshintergrund, die Vollzeit arbeiten, ist ebenfalls gestiegen. Der Anteil der nicht erwerbstätigen Väter mit Migrationshintergrund ist während des Beobachtungszeitraums signifikant gesunken. In der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund ist der Anteil der Väter mit einem hohen Teilzeitpensum signifikant gestiegen. Jener der Väter, die Vollzeit arbeiten, ist jedoch zurückgegangen.

Zwischen 2021 und 2024 ist der Anteil der Väter mit einem hohen Teilzeitpensum gestiegen, während jener der Väter, die Vollzeit arbeiten, in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund gesunken ist. Die Quote der Mütter mit Migrationshintergrund mit einem tiefen Teilzeitpensum ist signifikant gesunken.

Details

Dargestellter Zeitraum
2013-2024
Periodizität
Jährlich
Raumgliederung
Schweiz
Quelle(n)
Bundesamt für Statistik
BFS-Nummer
gr-d-01.05.07-ind43029d
Nutzungsbedingungen
OPEN-BY
Freie Nutzung - Quellenangabe ist Pflicht

Tags

Artikeltyp:
Diagramm
Veröffentlicht am:
16.12.2025
Thema:
Bevölkerung

Verfügbare Sprachen