Hauptergebnis: Personen mit Migrationshintergrund können im Bedarfsfall seltener andere um Hilfe bitten als Personen ohne Migrationshintergrund. Dies trifft vor allem auf die Bevölkerung mit Migrationshintergrund der ersten Generation zu.
Zeitliche Entwicklung: Seit 2016 ist in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund ein signifikanter Rückgang des Anteils der Personen, die andere um Hilfe bitten können, zu beobachten. Dieser Anteil blieb in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund insgesamt stabil; bei der ersten Generation war jedoch ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen.
Grossregionen: In der Genferseeregion, im Espace Mittelland sowie in der Nordwest- und Ostschweiz ist der Anteil der Personen, die bei Bedarf Hilfe von anderen erhalten, in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund signifikant niedriger als in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Der grösste signifikante Unterschied ist in der Genferseeregion zu beobachten.