Hauptergebnisse
Beim Gesundheitszustand und beim Zugang zu zahnärztlichen Leistungen zeigt sich zwischen Personen mit Migrationshintergrund und Personen ohne Migrationshintergrund eine ambivalente Situation. Auf der einen Seite bezeichnet die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ihren Gesundheitszustand seltener als gut oder sehr gut als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund, fühlt sich häufiger einsam und verzichtet häufiger auf zahnärztliche Leistungen. Auf der anderen Seite leidet sie seltener an dauerhaften Gesundheitsproblemen. Die zweite oder höhere Generationen sind in Bezug auf den selbst wahrgenommenen Gesundheitszustand und den Zugang zu zahnärztlichen Leistungen besser gestellt als die erste Generation. Dies lässt sich teilweise durch die unterschiedliche Altersstruktur erklären.