Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche

Im Jahr 2025 haben die Fallzahlen von lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen beim Menschen weiterhin zugenommen. Die beiden am häufigsten verzeichneten Zoonosen beim Menschen bleiben wie in den Vorjahren, die beiden Durchfallerkrankungen Campylobacteriose und die Salmonellose. Nur während der Covid-19-Pandemie sanken die Fallzahlen vorübergehend. Rund 8 650 Personen erkrankten im Jahr 2025 an Campylobacteriose. Das waren rund 390 Krankheitsfälle mehr als im Vorjahr. Meistens stecken sich die Personen über kontaminierte und zu wenig erhitzte Lebensmittel an, wobei Geflügelfleisch als wichtigste Infektionsquelle gilt. Auch bei der zweithäufigsten Zoonose in der Schweiz, der Salmonellose mit rund 2 280 gemeldeten Fällen 2025, stehen kontaminierte Lebensmittel im Vordergrund. Dazu gehören sowohl Eier und Fleisch als auch andere kontaminierte Lebensmittel wie zum Beispiel Salate und rohes Gemüse. Eine Ansteckung mit Salmonellen ist auch durch direkten Kontakt zu infizierten Tieren oder Menschen möglich. Eine sorgfältige Lebensmittelproduktion und einfache Massnahmen in der Küche können beide Krankheiten weitgehend verhindern.

Details

Dargestellter Zeitraum
1990-2025
Periodizität
Jährlich
Raumgliederung
Schweiz
Quelle(n)
Bundesamt für Gesundheit
BFS-Nummer
gr-d-07.06.04.05.01
Nutzungsbedingungen
OPEN-BY
Freie Nutzung - Quellenangabe ist Pflicht
Artikeltyp:
Diagramm
Veröffentlicht am:
15.10.2026

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