Die Bestände in den Übergangsausbildungen Sek. I - Sek. II fluktuierten in den vergangenen zehn Jahren insbesondere aufgrund der stark schwankenden Anzahl Personen aus dem Asylbereich. Da 2015 sehr viele Personen im Rahmen eines Asylverfahrens in die Schweiz gekommen waren, wurden 2016 und 2017 Höchststände erreicht. Zwischen 2022 und 2024 stiegen die Bestände insbesondere aufgrund der aus der Ukraine geflüchteten Personen erneut an. Die Zahl der Lernenden in einer Übergangsausbildung, die die obligatorische Schule in der Schweiz absolviert haben, war dagegen zwischen 2014 und 2023 leicht rückläufig.
Gemäss dem Referenzszenario dürfte sich die Lernendenzahl bis 2030 bei rund 21 000 Schülern einpendeln und danach allmählich zurückgehen. 2035 wird mit 19 200 Lernenden gerechnet bzw. 10% weniger als 2026 (das hohe und das tiefe Szenario werden hier nicht kommentiert, stehen aber zum Download bereit).
Da die Lernendenzahlen in den Übergangsausbildungen stark von der Zahl der Personen im Asylbereich abhängen, sind die zukünftigen Entwicklungen ungewiss.