Gemäss dem Referenzszenario wird die Zahl der UH-Master- und Bachelorstudierenden zwischen 2026 und 2027 voraussichtlich um 2,2% ansteigen. Danach wird mit einer durchschnittlichen jährlichen Zunahme um 2% gerechnet. 2035 dürften somit rund 205 600 Studierende registriert sein (2026: 172 240), 19% mehr als 2026 (+25% gemäss Szenario «hoch» und +14% gemäss Szenario «tief»).
Insbesondere aufgrund des erwarteten Anstiegs der in den kommenden Jahren verliehenen gymnasialen Maturitäten und des erwarteten Anstiegs der Eintritte von Studierenden mit ausländischem Zulassungsausweise (rund +2% pro Jahr) dürfte die Zahl der Bachelor-Studierenden gemäss dem Referenzszenario zwischen 2026 und 2027 ein Plus von 2,2% verzeichnen und anschliessend bis 2035 um durchschnittlich 2% pro Jahr zunehmen. Daraus ergibt sich für den Zeitraum 2026–2035 ein Anstieg um insgesamt 20% (2035: rund 105 500 Studierende). Gemäss dem Szenario «hoch» könnte er sogar 23% erreichen (109 600 Studierende).
Im Zuge des erwarteten Anstiegs der Zahl der verliehenen Bachelor-Abschlüsse und der Zahl der Eintritte mit ausländischem Zulassungsausweis (+3,2% pro Jahr) dürfte die Gesamtzahl der Masterstudierenden zwischen 2026 und 2027 um 2,6% von 57 200 auf 58 700 steigen. Danach wird bis 2035 mit einem Zuwachs von rund 2,3% pro Jahr gerechnet. Dies ergibt für den Zeitraum 2026–2035 eine Zunahme der Masterstudierenden um 23% auf 70 300 Masterstudierende im Jahr 2035. Gemäss dem Szenario «hoch» könnte sie sogar 29% erreichen (74 600 Studierende). Die stärksten Zuwächse werden in den Bildungsfeldern «Informatik» (+46 % zwischen 2026 und 2035) und «Wirtschaftswissenschaften» (+32 %) erwartet.
Die Zahl der Studierenden auf Doktoratsstufe wird bis 2035 um voraussichtlich 1,1% pro Jahr steigen (2035: 29 800 Studierende). Da Frauen nach dem Masterabschluss mit geringerer Wahrscheinlichkeit ein Studium auf Doktoratsstufe beginnen als Männer, dürfte sich der Frauenanteil auf Doktoratsstufe nur wenig erhöhen, und zwar von 49,9% im Jahr 2026 auf 52% im Jahr 2035 (1990: 28%). Die Zahl der Studierenden auf Doktoratsstufe ist jedoch ungewiss, da sie weitgehend von den Entscheidungen der Hochschulen und insbesondere von der Zahl der verfügbaren Assistenzstellen abhängt.