Krankenversicherungsprämien-Index 2024 Prämienwachstum dämpfte die Entwicklung der verfügbaren Einkommen zwischen 2023 und 2024 um 0,5 Prozentpunkte

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Prämienwachstum dämpfte die Entwicklung der verfügbaren Einkommen zwischen 2023 und 2024 um 0,5 Prozentpunkte

22.11.2024 - Der Krankenversicherungsprämien-Index (KVPI) verzeichnet für das Prämienjahr 2024 ein Wachstum von 5,9% gegenüber dem Vorjahr. Der KVPI erreicht damit einen Indexstand von 213,9 Punkten (Basis 1999 = 100). Anhand des KVPI lässt sich die Auswirkung der Prämienentwicklung auf das Wachstum des verfügbaren Einkommens schätzen. Gemäss der KVPI-Modellrechnung des Bundesamtes für Statistik (BFS) reduziert die Prämiensteigerung das Wachstum des verfügbaren Durchschnittseinkommens 2024 um 0,5 Prozentpunkte.

Der KVPI erfasst die Prämienentwicklung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung und der Krankenzusatzversicherung. Die Prämien für die Krankengrundversicherungen sind 2024 gegenüber dem Vorjahr um 8,1% gestiegen und erreichen damit einen Indexstand von 255,9 Punkten (Basis 1999 = 100). Diese Schätzung entspricht der Prämienentwicklung des gesamten Versichertenbestandes im Durchschnitt. Die Prämien für die Krankenzusatzversicherungen sind 2024 gegenüber dem Vorjahr um 1,1% gesunken. Dabei sanken die Prämien der allgemeinen Spitalzusatzversicherung um 5,7%. Unverändert geblieben sind hingegen die Prämien der halbprivaten und privaten Spitalzusatzversicherung. Für die Zusatzversicherung insgesamt ergibt dies für das Prämienjahr 2024 einen Indexstand von 128,1 Punkten (Basis 1999=100).

Prämienentwicklung 2023-2024 beeinflusst das verfügbare Einkommen

Die Entwicklung der Krankenversicherungsprämien verringert gemäss der BFS-Schätzung das potenzielle Wachstum des geschätzten verfügbaren Durchschnittseinkommens zwischen 2023 und 2024 um 0,5 Prozentpunkte. Wären die Prämien im gleichen Zeitraum stabil geblieben, hätte dieses Geld den Haushalten zusätzlich für Konsum- oder Sparzwecke zur Verfügung gestanden.

Prämienerhöhungen belasten - ähnlich wie höhere Steuern oder andere Versicherungsbeiträge - das Budget der privaten Haushalte. Zur Messung dieses Effekts bietet sich der Einfluss auf das verfügbare Einkommen an. Es entspricht dem Einkommen (Erwerbseinkommen, Zinsen, Renten, Rückerstattungen und Verbilligungen der Versicherungen und sonstige Einkommen) abzüglich der sogenannten Transferzahlungen (Steuern, Sozial- und sonstige Versicherungsbeiträge) - also dem Betrag, der effektiv für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.

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Détails

Période d'observation
2024
Périodicité
Annuel
Niveau géographique
Suisse
Numéro OFS
2024-0289-d
Conditions d’utilisation
OPEN-BY
Utilisation libre - Obligation d’indiquer la source
Type d'article:
Communiqué de presse
Publié le:
22.11.2024
Thème:
Prix | Santé

Langues disponibles

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