Die Nettoquoten der Erstabschlüsse auf der Sekundarstufe II werden als Dreijahresmittel mit der Methode der Nettoquote berechnet. Dazu werden die Daten aus den Personenregistern von Bund, Kantonen und Gemeinden herangezogen. Nachstehend sind die Quoten nach einer Reihe von Analysekriterien dargestellt: Geschlecht, Migrationshintergrund, Sprachregion, Gemeindetyp, Wohnkanton und Wohnbezirk.2023 lag die Quote der Erstabschlüsse auf der Sekundarstufe II bis zum 25. Altersjahr bei 90,2% (berufliche Grundbildung 60,1% + allgemeinbildende Ausbildung 30,1%), was rund 72 800 zertifizierten 25-Jährigen entspricht. Die Quote ist höher bei den Frauen (91,6 %) als bei den Männern (88,9 %), bei den in der Schweiz geborenen Schweizerinnen und Schweizern (92,1%) als bei den im Ausland geborenen Ausländerinnen und Ausländern (86,7%), in den ländlichen (92,1%) als in den städtischen Gemeinden (89,2%) und in der Deutsch- und der rätoromanischen Schweiz (91,7%) als in der italienischen (86,6%) und der französischen Schweiz (89,1%). Die kantonalen Quoten variieren zwischen 84,7% und über 95%. Die Karte der Quote nach Wohnbezirk zeigt die räumliche Komplexität des Indikators: In Bezirken mit städtischen Zentren sind Quoten häufig vergleichsweise tief.