Maturitätsquote nach Geschlecht, Nationalität und Geburtsort
Bildungsindikatoren Maturitätsquote nach Geschlecht, Nationalität und Geburtsort
Dreijahresdurchschnitte
Die durchschnittlichen Netto-Maturitätsquoten bis zum Alter von 25 Jahren unterscheiden sich nach Geschlecht. Im Zeitraum 2022–2024 betragen sie 49,7% bei den Frauen und 36,9% bei den Männern, was einer Differenz von 12,8 Prozentpunkten entspricht. Dieser Unterschied zeigt sich vor allem bei der Gymnasialmaturität (27,9% gegenüber 19,3%) und bei der Fachmittelschulmaturität (6,8% gegenüber 2,1%). Bei der Berufsmaturität liegen die Quoten mit 14,9% bei den Frauen und 15,5% bei den Männern nahe beieinander.
Die Maturitätsquoten unterscheiden sich ebenfalls nach Nationalität und Geburtsort. Personen mit Schweizer Staatsangehörigkeit weisen vergleichbare Quoten auf, unabhängig davon, ob sie in der Schweiz (47,2%) oder im Ausland (49,4%) geboren wurden. Personen ausländischer Staatsangehörigkeit verzeichnen tiefere Quoten, nämlich 25,7% für die in der Schweiz Geborenen und 30,3% für die im Ausland Geborenen. Die Differenz zwischen Schweizer/-innen und Ausländer/-innen, die in der Schweiz geboren wurden, beträgt 21,6 Prozentpunkte.
Besonders ausgeprägt sind die Unterschiede bei der Gymnasialmaturität. Die höchste Quote erreichen die im Ausland geborenen Schweizer/-innen (32,6%), gefolgt von den in der Schweiz geborenen Schweizer/-innen (25,5%), den im Ausland geborenen Ausländer/-innen (18,2%) und den in der Schweiz geborenen Ausländer/-innen (11,8%). Bei der Berufsmaturität reichen die Quoten von 8,5% bei den im Ausland geborenen Ausländer/-innen bis 17,0% bei den in der Schweiz geborenen Schweizer/-innen. Bei der Fachmittelschulmaturität schliesslich liegen sie zwischen 3,6% bei den im Ausland geborenen Ausländer/-innen und 4,6% bei den in der Schweiz geborenen Schweizer/-innen.