Die Incoming-Mobilität bezeichnet den Anteil der Studierenden, die an einer Gasthochschule, an der sie nicht immatrikuliert sind, für Credits bewertet wurden, im Verhältnis zur Gesamtzahl der Studierenden dieser Gasthochschule. Die Outgoing-Mobilität hingegen bezeichnet den Prozentsatz der an einer bestimmten Heimhochschule immatrikulierten Studierenden, die Veranstaltungen an einer Gasthochschule besucht haben. Aufgrund der geringen Studierendenzahl an der TH Chur wird im Folgenden auf einen Vergleich der entsprechenden Prozentsätze mit anderen Hochschulen verzichtet.
Die höchste Incoming-Mobilitätsquote von 8,1% verzeichnete 2024/25 die Universität Neuenburg gefolgt von der Universität Bern mit 6,3%. Die höchste Outgoing-Mobilitätsquote verzeichnete die Universität Lausanne mit 6,2%, gefolgt von der Universität Neuenburg (6,1%). Dass die Universität Neuenburg sowohl bei der Incoming- als auch bei der Outgoing-Mobilität so hohe Quoten aufweist, ist darauf zurückzuführen, dass sie Teil von zwei Kooperationsnetzwerke ist: Triangle Azur (mit Genf und Lausanne) und BeNeFri (mit Bern und Freiburg). Die IHEID wies mit mehr Incoming- als Outgoing-Studierenden den höchsten positiven Saldo auf (+4,1%), während die USI mit einem Überschuss an Outgoing-Studierenden den höchsten negativen Saldo aufwies (-4,6%). Die Universität St. Gallen und die Fernstudien Schweiz verzeichneten die geringsten Anteile mobiler Studierender.