Hauptergebnisse
Mütter mit Migrationshintergrund sind halb so oft erwerbstätig, arbeiten aber nahezu doppelt so häufig Vollzeit wie Mütter ohne Migrationshintergrund. Bei den Vätern sind jene mit Migrationshintergrund dreimal häufiger nicht erwerbstätig als jene ohne Migrationshintergrund. Unabhängig vom Geschlecht verbringen Personen der ersten Generation signifikant mehr Zeit mit Haus- und Familienarbeit als Personen ohne Migrationshintergrund. Haushalte mit Migrationshintergrund nehmen häufiger eine Kindertagesstätte oder schulergänzende Betreuungseinrichtung in Anspruch als Haushalte ohne Migrationshintergrund. Letztere lassen ihre Kinder häufiger von den Grosseltern betreuen.