Für das Schuljahr 2024/25 wiesen die höheren Fachschulen rund 36 200 Studierende aus, davon waren 49% Frauen und 16% ausländische Staatsangehörige. Höhere Fachschulen (HF) bieten institutionelle Ausbildungen an. Grundlage für die Erarbeitung der einzelnen Bildungsgänge und deren Anerkennung durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) bilden Rahmenlehrpläne, die die Ausbildungen regeln. Sie sind für alle Bildungsanbieter verbindlich. Ausbildungen an höheren Fachschulen führen zu einem eidgenössisch anerkannten HF-Abschluss. Die Anzahl der Studierenden an einer höheren Fachschule hat zwischen 2005/06 und 2024/25 sehr stark zugenommen (+256%). Dasselbe gilt für den Frauenanteil, der im gleichen Zeitraum von 29% auf 49% angestiegen ist. Der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen blieb hingegen ziemlich stabil (zwischen 10% und 16% der Studierenden). Das im Studienjahr 2024/25 am häufigsten frequentierte Ausbildungsfeld war die Krankenpflege und Geburtshilfe (21% der Studierenden). Danach folgen die Ausbildungsfelder Management und Verwaltung (17%) und Kinder- und Jugendarbeit (12%). Alle weiteren Ausbildungsfelder hatten einen Anteil von weniger als 10%. Die Verteilung der Studierenden nach Geschlecht variiert stark zwischen den verschiedenen Ausbildungsfeldern.